Sonntag, 2. Dezember 2012

Kulinarischer Weihnachtsmarkt

Immer am ersten Advent, geben sich die Wirte, Vereine und Kindergärten aus Schwangau große Mühe alle Besucher mit leckeren hausgemachten Köstlichkeiten zu verwöhnen.


 

Schon am Morgen werden die Buden fleißig aufgebaut und liebevoll geschmückt.



Fast jeder Wirt hilft bei diesem Projekt mit, dessen Reinerlös für wohltätige Zwecke gespendet wird. Vom Elsäßer Flammekuchen, über Räucherfisch, Pizza, Würstchen,  Eintöpfe,  Süße Köstlichkeiten ist alles geboten.



 
 
Später bringt die Jugendkapelle Schwangau die Besucher in Weihnachtsstimmung.
 
 

Von 14 bis 20 Uhr kann hier jeder nach seinem Gusto satt werden, natürlich ist auch für jede Art von Getränk gesorgt. Leckere Punsch und Glühweine, warme und kalte Biergetränke, süße schokoladige Sünden und Liköre sind hier zu kosten.
Sobald es dunkel wird kommt noch der Nikolaus für die Kinder.



 
 
 

Dienstag, 20. November 2012

Erzählfiguren

Letztes Wochenende fand in unserem Pfarrheim ein ganz besonderer Kurs statt. Es wurden aus ganz wenig Materialien, die fast alle vollkommen natürlich waren, ( also kein Plastik oder ähnliches)  kleine Erzählfiguren gemacht.
Diese Figuren werden z. B. bei der Arbeit mit Kindern eingesetzt um erzählte Geschichten zu unterstreichen, um Persönlichkeiten zu entwickeln, um Situationen darzustellen.. usw.
Natürlich kann man solch eine Figur auch nur machen, um sich einfach nur daran selbst zu freuen, sie z. B. als Krippenfiguren zu gestalten usw. Nur in den Schrank stellen sollte man sie nicht.

Am Anfang stand da nur ein wenig Draht, Holz und zwei kräftige Bleifüsse.
Eigentlich konnte man sich noch gar nicht vorstellen, dass daraus etwas werden würde.






Schon nach kurzer Zeit nahmen die kleinen Gestalten Form und schon fast ein bißchen Leben an.




Mit Hilfe der ( sehr geduldigen)  Kursleiterin Frau Merk konnte auch der vollkommen ungeübte Bastler echte Erfolge erzielen. Auffallend war die Konzentration und Stille während der Arbeitszeit, denn jeder war damit beschäftigt weiter zu kommen. Nach kurzen Stärkungen und einem guten Mittagessen ging es immer Schritt für Schritt ohne Eile weiter.





Dann dufte nach Herzenslust in Kisten und Schachteln gestöbert werden, um die kleinen Figuren einzukleiden, Haare auszusuchen und Schuhe zu nähen. Bei der Kleidung half Frau Merk mit und nähte professionell und flink die gesamte Garderobe.




Schließlich hatte jeder für sich das Richtige gefunden und die kleinen Wesen waren fertig. Das Besondere daran ist ,dass sie kein Gesicht aufgemalt oder gestickt haben, denn nur damit es es möglich jede Gestik und Körperhaltung auszudrücken. Die Figuren haben meist einen biblischen Hintergrund, das muss aber nicht zwingend sein. Natürlich gab es die Möglichkeit seine Figur nach eigenem Gusto auch modern zu gestalten.



Und warum sollte ein Engel nicht dunkle Haare haben und grün tragen?


Zum Abschluss wurden die Figuren in eine kleine Szene gesetzt um auch die Philosophie, die dahinter steckt,  zu verdeutlichen.




Dann ging es ins neue Zuhause.

Nachdem es allen Teilnehmern so gut gefallen hat, findet Anfang nächsten Jahres, ein weiterer Kurs für alle Interessierten und natürlich Neueinsteiger statt.
Anmelden bei Anna Heiserer Schwangau.

Übrigens musste für die Basteleien keiner seinen halben Hausstand, samt Nähmaschine mitschleppen. ( ....das war schon mal sehr entspannend.)
Frau Merk hatte für alle Zutaten bestens gesorgt, von der Bastelunterlage, über Nadeln, Faden, Scheren, bis zu den gesamten Materialien war alles reichlich vorhanden. Das einzige was jeder mitbringen musste, war nur ein Klebestift.

Für alle die mehr wissen wollen:

www.erzaehlfiguren.de





Donnerstag, 8. November 2012

Schon wieder tierisches..

.... im Garten. Dieses Mal zugelaufen.

Auf unserem Holzapfelbaum tummelt sich ein kleiner Wicht.
Ein Eichhörnchen kommt jeden Tag auf Nahrungssuche bis fast ans Haus.



Dem schmecken die kleinen ,süßen Äpfel ganz besonders.



Er lässt sich nicht aus der Ruhe bringen.


Sucht sich noch einen reifen Apfel, schmeißt die, die ihm nicht passen auf den Boden. Holt sich noch ein paar Nüsse aus dem Vogelhäuschen...



..und wenn er satt ist, läuft er davon.
Bis morgen!



Montag, 5. November 2012

Zuwachs im Hühnerstall.

Etwas ganz seltsames schlich sich durch unseren Garten ..

 ... ganz scheu



und noch ein wenig ängstlich



.. diese Beiden lösten bei unserem Hühnervolk etwas Verwunderung aus.



Aber schon nach ein paar Tagen hatte sich die afrikanischen Perlhühner eingelebt. Eigentlich wurden sie auf einem Markt zum Schlachten angeboten, die beiden Hühner gefielen uns aber so gut, dass wir sie gekauft haben. Jetzt dürfen sie unbesorgt im Garten scharren, ohne in den Kochtopf zu wandern, um sich in Perlhuhnbrust in Weißweinsoße zu verwandeln.


Sonntag, 4. November 2012

Schon wieder Ostern?

.. nach dem Wintereinbruch letzte Woche kam diese Tage ein wundervolles Herbstwetterchen zurück . Nichts wie raus und die frühlingshafte Sonne genießen.










 
 
Verklärter Herbst
Gewaltig endet so das Jahr
Mit goldnem Wein und Frucht der Gärten.
Rund schweigen Wälder wunderbar
Und sind des Einsamen Gefährten.
Da sagt der Landmann: Es ist gut.
Ihr Abendglocken lang und leise
Gebt noch zum Ende frohen Mut.
Ein Vogelzug grüßt auf der Reise.
Es ist der Liebe milde Zeit.
Im Kahn den blauen Fluß hinunter
Wie schön sich Bild an Bildchen reiht -
Das geht in Ruh und Schweigen unter.
(Georg Trakl, 1887-1914)

Sonntag, 28. Oktober 2012

Erster Schnee


Kaum zu glauben, es hat über Nacht tatsächlich geschneit, und wie.
Vor drei Tagen sah unser Garten noch so aus....



Wundervolles Herbstlaub, unter blauem Himmel.



Heute Morgen das böse Erwachen...




....über Nacht kam der Winter.


Viel zu früh, aber es soll ja wieder warm werden.




Hier noch ein paar alte Bauernregeln:

Fängt der Winter zu früh an zu toben, wird man ihn im Dezember nicht loben.

Bringt der Oktober Frost und Schnee, so tut der Winter nicht allzu weh

Im Oktober viel Frost und Wind, ist der Winter wie ein Kind.


Schneit's im Oktober gleich, dann wird der Winter weich.



Außerdem ist heute am 28. 10 ein wichtiger Lostag : Simon und Judä.

Lostage sind feststehende Tage im Kalender, die nach altem Volksglauben Vorhersagen über die Wetterverhältnisse der folgenden Wochen und Monate ermöglichen, und Prognosen über die Ernte erlauben. Ganz bekannt z. B. von den Eisheiligen.



Bevor dich Simon - Judas schaut, / pflanze Bäume, schneide Kraut.

Es sitzen auch die heiligen Herrn, am warmen Ofen gern

Simon und Juda , die zwei, führen oft den Schnee herbei.

Simon und Judä - hängen an die Stauden Schnee.

( Passt heute auf jeden Fall ganz genau!)



Dienstag, 23. Oktober 2012

Allgäuer Bergbauern Museum Diepholz

Eigentlich mit dem Auto nur ein Katzensprung und gar nicht weit von hier (Die Autobahn machts möglich), das wunderschön gelegene und ganz heimelig gestaltete Bergbauern Museum in Diepholz.



Im Kleinen und Großen wird die Herstellung von Käse gezeigt.



Hier findet man bäuerliche Werkzeuge


Dinge von denen heute keiner mehr weiß wofür sie benützt worden waren.


Alles wissenswerte über Kühe und die Landwirtschaft im Allgäu.

 Geschichten und Bilder über die frühere bäuerliche Arbeit.


 


Informationen über Käsen, Melken, Milch. (Wer weiß denn schon wieviel Milch eine Kuh gibt?)


Hier wird der "Königin das Allgäus"  wirklich ein Denkmal gesetzt.




Im Außengelände leben Schafe, Kühe, Hühner zum "anfassen".
Hier passiert Echt was, und Kinder sind mit großer Begeisterung dabei.

Dazu findet man traumhafte Kräutergärten, schöne Häuser, eine Käserei, einen Bauernhof in dem man sogar wie früher übernachten kann, aber auch ...


Kram, Kruscht, Krempel zum Staunen. Dinge von früher.
Häuser, Schuppen, Ställe, Ausstellungshallen liebevoll eingerichtet, aber nicht stupide altbacken und verkrampft,  sondern modern,  alles mit Bedacht , auch mit Pfiff und Fröhlichkeit, Inspiration und wirklich zukunftsorientiert trendy gemacht.




Und mehr als einmal kann man von den Besucher hören: " So was gab es früher auch mal bei uns,..... so was hatte der Opa, die Oma..., ....das lag bei uns auch mal herum,.... ich kann mich noch ganz genau erinnern.. usw.


Sogar einen Bauernbub der auf Knopfdruck von früher erzählt, kann man hier antreffen.



Das ganze Jahr über finden Führungen, Kurse und Aktionstage statt.


Vom 4. Nov. bis 8. April ist leider geschlossen.


www.bergbauernmuseum.de







Freitag, 19. Oktober 2012

Vulkanausbruch

...über dem Tegelberg könnte man meinen.


War aber nur der Anfang eines super schönen Tages.
 
 

Heute fast 30 Grad warm.

Freitag, 14. September 2012

Schön wars...

.. der Sommer am Forggensee. Nachdem der Sommer erst so gar keine Lust hatte in die Gänge zu kommen, legte er im August ein Prachtwetter hin.


Fast jeden Tag schönstes Badewetter.


Blaues Karibikwasser mit angenehmen Temperaturen.


Traumhafte Badeplätze....


..... die man oft für sich alleine hatte



Segelwetter, Paddelboot und Ruderbootwetter



Traumurlaube für die Gäste und Einheimische.


Tolle Sonnenuntergänge.


Und Feuerchen machen mit dem Schwemmholz.


Vor ein paar Tagen waren wir wohl zu letzten Mal schwimmen, im großen Teich.

Schon in vier Wochen ist Ende mit dem schönen See und das Wasser verschwindet wieder. SCHADE!!

Mittwoch, 15. August 2012

Maria Himmelfahrt

Der Kräuterboschen, die Kräutersange




D´Natur zeigt jetzt ihr Schatztruah her,
und schenkt eis was se hoat.
Suach d`Kräuter zsam, jetzt isch´s it schwer,
lua, was doa alles stoaht!

Und mach an Kräuterbosche draus,
an Himmelfahrt weard er g´weiht.
Er hilft noa dir und au deim Haus,
grad in der stürmisch Zeit!

Denn g´weihte Kräuter schützen d´Leit,
und gend`m Haus an Halt.
Des glaubt ma fei scho lange Zeit
der Brauch isch nämlich alt.

J. König






Geschichte und Brauchtum zur Kräuterweihe


An Maria Himmelfahrt, dem 15. August, werden verschiedene Heil- und Gartenkräuter gesammelt und zusammengebunden, um sie im Gottesdienst segnen zu lassen, denn als man nach Marias Tod ihr Grab betrat, soll es nach Kräuter geduftet haben.
Die gesegneten Kräuter sollen als Tee eine besondere Heilwirkung haben. Mischt man die Kräuter  dem Viehfutter unter, sollen sie es gesund und kräftig halten. Unter das Kopfkissen gelegt, sollen sie das Eheglück erhalten. Warf man sie ins Feuer, sollte laut Volksglauben Blitz und Donnerwetter vom Haus ferngehalten werden.

Der  “Frauendreißiger”
Nach Maria Himmelfahrt sollten die Kräuter für 30 Tage lang ganz besonders wirksam sein, so dass in dieser Zeit die Haupterntezeit lag.


Anzahl der Kräuter im Kräuterbuschen

bei der Anzahl der Kräuter im Boschen hndalt es sich um mystische Zahlen:



  • sieben (Zahl der Wochen- bzw. Schöpfungstage)
  • neun (dreimal drei für die hl. Dreifaltigkeit)
  • Zwölf (Zahl der Apostel, Stämme Israels)
  • 14 (Zahl der Nothelfer)
  • 24 (zweimal zwölf: zwölf Stämme Israels aus dem alten, zwölf Apostel Christi aus dem neuen Testament)
  • 72 (sechsmal zwölf, Zahl der Jünger Jesu)
  • 99 (dreiunddreißig-mal drei, drei als Symbol für die heilige Dreifaltigkeit)

Die wichtigsten Kräuter sind auf jeden Fall: In der Mitte die Königskerze, eine Rose, Rainfarn, Nelke, dazu Roggen, Gerste, Weizenähren, Roßminze, Baldrian, Goldrute, Waldengelwurz, Ringelblume, Schafgarbe, Frauenmantel, Johanniskraut, Wiesenknopf, Jakobskraut, Wasserdost, Kamille, Wermut, Tausendguldenkraut,  Haselnußzeige, Fichtenzweige, auch ein Rohrkolben kann eingebunden werden, früher wurden unten an den Strauß noch Wurzelgemüse, wie Rüben oder Rettiche gebunden.

Der Kräuterbuschen wird jedes Jahr durch einen frischen erneuert, der Alte wird jedoch nicht weggeworfen, sondern ein Teil über den Garten oder die Felder verteilt, des Rest wird im Feuer verbrannt, oder zum Räuchern genommen.