Sonntag, 13. Mai 2012

Kunst in Steingaden

 Einmal im Jahr öffnet die Holzbildhauerin Marion Werner aus Steingaden nicht nur Ihr Atelier, sondern gleich ihr ganzes Haus zur Besichtigung.



Schon im Garten geht es mit Kunst und Kunstobjekten los.
Ihre dicken kleinen Menschlein findet man aus Holz und Metall.




Ganz unterschiedliche Künstler haben an diesem Tag die Möglichkeit ihre Werke zu präsentieren.
Zum Beispiel Maler, Töpfer, Bildhauer...



Die Künstler waren natürlich selbst anwesend und konnten erläutern um was es bei ihren Projekten ging.
Wie die zum Beispiel Marita Gries, die das Bild hier gemalt hat und dazu selbst erklären konnte, dass es ein befreundetes Ehepaar darstellt, die zum ersten Mal , ohne großes Vergnügen, Rohkost probieren.

 In jedem Zimmer, das normalerweise bewohnt ist, stand , lag und hing Kunst.



Auch schönes Getöpfertes lag auf dem Gästebett, konnte wie alles andere gekauft werden.

 Im Gang wieder Bilder.



 Im Obergeschoß Geschnitztes von der Künstlerin selbst.




Dazwischen kleine Objekte graviert und gestaltet.


Hühnerbilder der Galerie Hadiak





Und wieder Werke von der Hausherrin selbst


Eine witzige Idee Kunstwerke in eigenen Haus zu zeigen.



Samstag, 28. April 2012

Kräutergarten

Jetzt müssen unsere Kräuter natürlich auch noch gepflanzt werden.
Hier in diesem Beet im Bauerngarten finden die meisten neuen Kräuter ein Plätzchen.


Einige wuchern hier schon lange und werden natürlich auch nicht verpflanzt.




Dazwischen haben sich viele Königskerzen selbst angesiedelt.


Und die Süßdolde fühlt sich hier schon seit Jahren so wohl dass sie sich fast im ganzen Garten ausgesamt hat. (Schmeckt gut nach Anis und passt zu Süßspeisen)



Den Waldmeister versuchte ich schon seit Jahren in unserem Garten anzusiedeln. Gab ihm die besten Plätzchen , schattig, ruhig , Alleinlage und nie gefiel es ihm.
Dann setzte ich ihn zwischen Rosen und Kletterpflanzen, richtig eng, am Nachmittag knallende Sonne und schon vermehrte er sich wie verrückt.



Der Garten ist der letzte Luxus unserer Tage,
denn er fordert das,
was in unserer Gesellschaft am kostbarsten geworden ist:
Zeit, Zuwendung und Raum.

Dieter Kienast

Dienstag, 24. April 2012

Artemisia

In unserem Garten wachsen eine Unmenge Kräuter, die jedes Jahr einfach da und dort erscheinen, jedes Jahr treu wieder kommen. Aber es gibt doch noch vieles was wir uns immer wieder neu anschaffen möchten . Deshalb ging unsere Fahrt zum Kräuter einkaufen zu ARTEMISIA. Dem wohl bekanntesten Kräuterhof im Allgäu.




Dort gibt es jede Art von Gartenkräutern und Heilpflanzen.


Hier kann jeder nach Herzenslust in dem Kräutern schwelgen.


Natürlich haben wir eine ganze Menge gefunden.
Auch außergewöhnliche Kräuter, die nach Oliven, Orangen, Zitronen oder Curry duften.


Zum Kräuterhof gehört auch ein nettes Cafe im Selbermacherstil der 80er Jahre:
Kunterbunte Wände, zusammen gesammelte Tische und Stühle, Tibetbilder an den Wänden, Madonnen auf den Toiletten, selbstgemalte witzige Speisekarte.


Dort kann man in komplett entspannter Atmosphäre Kaffee oder ( Kräuter- )Tee trinken und wirklich guten Kuchen essen. ( Trotz Ökostil ,keinen zusammen gematschten Vollkornbreikuchen, was man vielleicht erwarten würde. )



Hier "Pressiert nix" !! Die Leute hier sind entspannt und nach ein paar Minuten Aufenthalt ist man es wohl auch selbst.


Hier passt alles zum Kräuter- und Naturfeeling. Und alle Angestellten sind sehr nett und hilfsbereit. Den Chef ( mit langen grauen Haaren, Wallahemd, Holzschuhen und Tierzahnkette) hätte man nicht besser dorthin erfinden können.


In zwei supergut sortierten Läden findet man schließlich alles zum Thema Garten, Kräuter, Räuchern, Engel, Esoterik,  dazu ein wirklich großes Sortiment an Naturkosmetik, Kräutertees, Salzen, Naturprodukten, Säften, Honig , Geschenke, schönen Kinderbüchern usw. .  ( Vieles von den Artemisia Leuten selbst angebaut und hergestellt)
Alles liebevoll ausgesucht und präsentiert.




Für alle die einmal das Naturerlebnis haben wollen, oder Pflanzen kaufen möchten...

http://www.artemisia.de/



Gerade noch gefunden, der Spruch der ins Ambiente passt:

"Im Entschleunigen nimmt das Leben wieder Fahrt auf"

Dienstag, 3. April 2012

Frohe Ostern!!

Die Gelehrten und die Pfaffen
streiten sich mit viel Geschrei,
was hat Gott zuerst erschaffen -
wohl die Henne, wohl das Ei!
Wäre das so schwer zu lösen -
erstlich ward ein Ei erdacht,
doch weil noch kein Huhn gewesen -
darum hat´s der Has` gebracht!


MÖRIKE



Dienstag, 27. März 2012

Kleiner Ausflug...

.. nach Bernbeuren. Ins "BLÜTENREICH"



Dort findet man, schon fast am Ortsausgang, ein kleines gemütliches Bauernhaus in dem man stöbern und Kaffee trinken kann.



Liebevoll ausgesuchte Dinge findet man im ganzen Haus..



... alles mögliche zum dekorieren, verschenken und sich selber schenken.


Bücher und Bänder, Porzellan und Nippes, Stoffiges und Tönernes.
Meist mit einem Bezug zu Pflanzen oder zur Nartur.



Jeder Raum, sogar der alte Stall wurde genutzt. Dinge aus Plastik findet man dort nicht. Sondern Schönes und Geschmackvolles aus natürlichen Materialien.



Im alten Büroschrank mit den vielen Schubladen, kann sich jeder seine Lieblingspostkarte heraus kramen.

Die schönen Postkarten mit den Naturmotiven werden von der Besitzerin selbst fotografiert und verlegt.


Zum Schluß kann man noch gemütlich im Garten sitzen und Kaffee trinken.
Für alle die noch ein bisschen mehr sehen wollen:

http://www.coeurfleur.de/

Freitag, 16. März 2012

Schon lange nicht mehr gesehen

Als Kind, kann ich mich erinnern, schwebte öfters ein Zeppelin durch die Luft.



 Heute , bei diesem fast sommerlichen Wetter, flog einer gemütlich über unser Haus...



dann Richtung Berge...

und wieder zurück.

Sonntag, 11. März 2012

Aus Kurhaus wurde Brauhaus

Eine Frischzellenkur der besonderen Art erhielt das alte, schon in die Jahre gekommene Kurhaus, mit zwei  jungen Schwangauern, die sich dem Haus mit großem Ehrgeiz und Liebe zum Detail annahmen.
Aus dem veralteten, überholten  70er Jahre Kurhaus mit verstaubtem Charme,  wurde ein trendiges, der Zeit angepasstes Brauhaus.
Und das Schöne daran, nicht von einer Kette aus "Dingsda" betrieben , sondern von Einheimischen, die dem ganzen ihren modernen Stempel aufdrückten.


"Schlossbrauhaus"  nennt sich das Ganze und dort wird natürlich auch gebraut.
Echtes und gutes, originales :  "Schwangauer Bier"


Natürlich nicht im stillen Kämmerlein, sondern live vor den Augen der Gäste. Ein echtes Erlebnis für den der so etwas noch nie gesehen hat.




In den modernen und sehr liebevoll ausgestatten Räumen kann man speisen, trinken, feiern und ratschen. Und man trifft sich....


Denn seit der Eröffnung wurde das Haus supergut angenommen und von vielen auswärtigen aber auch vielen einheimischen Gästen besucht. Ganz besonders zieht es auch wieder die Jugend an.



Zum Bier gibt es natürlich gute Allgäuer Kost , hausgemacht, versteht sich ja von selbst!



Im ganzen Haus weht ein neuer und frischer Wind.


Sogar zwei Bowlingbahnen wurden angebaut und jeder der Lust zum " kugeln" hat, kann sie mieten.


Alles in Allem herrscht jetzt ein entspanntes ,modernes, und fast urbanes "Einkehrerlebnis" mitten im Dorf auf das man stolz sein kann.

An alle wurde gedacht, auch mal an die ganz Kleinen, denn die toben unten im gut ausgestattetem Kinderspielzimmer.


Und die etwas älteren Kinder vergnügen sich beim Tischfussball usw.


Im Sommer werden die Öffnungzeiten noch ausgedehnt und ein Biergarten (ganz einmalig in Bayern , - mit Schlösserblick!!)  wird die Gäste anlocken.


Und wer noch immer nicht genug vom neuen Schlossbrauhaus hat, der macht noch einen Schlenker in die Bar 1516. Die ,nach dem Beginn des Reinheitsgebot benannte Bar, befindet sich im Keller und bietet Tanzmusik und Barstimmung ab dem späten Abend. Dort kann man bis in die frühen Morgenstunden trinken, tanzen, feiern, .....

Freitag, 2. März 2012

Kommt der Frühling?

Gestern und Heute einfach nur traumhaftes Wetter. So schön zum draußen sitzen und sich einfach nur freuen.

Und schon sprießen die ersten mutigen Blümchen im Garten..



..die ersten Bienen sind unterwegs..


.... in den Beeten regt sich was.


 Langsam werden schon Stellen schneefrei. Vögel zwitschern schon am Morgen.




 Ein bißchen Grün zeigt sich unter den Bäumen.

Und schon stellen sich bei allen die Frühlingsgefühle ein.




Und keiner wünscht sich den Winter zurück. Hoffentlich bleibt es so!

Sonntag, 26. Februar 2012

Funkenfeuer

Am ersten Sonntag nach Aschermittwoch ,zu Beginn der Fastenzeit, findet in Schwangau das Funkenfeuer statt.

Tagelang wird von jungen Männern im ganzen Dorf fleißig Holz gesammelt, dass am Sonntag kunstvoll aufgestapelt wird.



In der Mitte des Stapels steht eine lange Stange, die nach alter Tradition am Faschingsdienstag geschnitten wird, daran wird die "Hexe" befestigt.
Diese soll natürlich zum Schluß brennen.





Das Funkenfeuer hat natürlich nichts mit den mittelalterlichen Hexenverbrennungen zu tun, ist auch nicht frauenfeindlich usw., sondern ist ein alter Feuerbrauch um den dunklen , kalten Winter zu vertreiben.



Diesen alten Brauch findet man im schwäbisch-alemannischen Raum, in Tirol und Vinschgau, aber auch in Frankreich.



Zum Funkenfeuer gibt es ,passender Weise, süße in Fett gebackene "Funkenküchlein" . Ein rundgezogenes Hefestück mit Zucker.